10 Verbes forts allemands à l’imparfait – Exercice général 01

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10 Verbes forts allemands à l’imparfait – Exercice général 01

Beugung der schwachen Verben im Präteritum (imparfait)

Wenn du alle vorhergehenden Übungen der verschiedenen Verbgruppen geübt hast, kannst du nun deine Sicherheit beim Konjugieren der schwachen Verben testen. Hier sind alle Verbgruppen durcheinander.

Empfehlenswerte Internetseiten über deutsche Verben:

  1. Verbformen.de
  2. Duden.de
  3. Perfekt mit dieser Verbgruppe

Maskenpflicht – Eine kurze Gruselgeschichte

Die Sonne ist langsam hinter den Bergen aufgegangen und ein leichter frischer Wind ist durch das halb offene Fenster gezogen. Günther hat noch im Bett gelegen und fest geschlafen. Der Wecker hat geklingelt, aber ist nicht sofort aufgewacht. Er hat den Wecker noch einmal auf „Schlummern“ geschaltet. Das hat er nun schon das fünfte Mal so getan. Als seine Mutter ihn von der Küche aus zugerufen und den süßen Duft des gegrillten Weißbrotes gerochen hatten, hat er sich einen Ruck gegeben und ist mit einem Satz aus dem Bett gesprungen. Als Erstes hat er sich die Hygienemaske angelegt und stellte sicher, dass sie auf dem Gesicht richtig gesessen hat.  Er hat sich die Pantoffeln angezogen und ist danach in die Küche gegangen. Dort hat er schell ein Guten Morgen-Küsschen seiner Mama gegeben. Danach hat er sich an den Tisch gesetzt und sein Frühstück gegessen. Er Danach hat er sich gewaschen und die Zähne geputzt.  Er war spät dran und hatte sich beeilt. Als er so mit dem Fahrrad durch die Straßen gefahren ist, hat sich auf einmal das Gummiband der Maske gelöst und ist in eine Pfütze gefallen. Ängstlich hat er sich umgeschaut. Alle Fußgänger auf der Straße hatten eine Maske getragen.  Was tun? Es ist ihm peinlich gewesen. Das Blut ist ihm ins Gesicht geschossen und er ist rot angelaufen.  Als er einen Blick auf die linke Seite geworfen hatte, hat er ein Spezialgeschäft für Hals-Nasen-und Ohrenschutz gesehen. Wie er da so mit seinem Fahrrad gestanden hatte, sind einige Menschen mit finsteren Blicken immer näher an ihn gekommen. Er ist schnell von seinem Fahrrad abgestiegen und ist in das Maskengeschäft geflohen.  Das Geschäft war eisig kalt und dunkel. Er hat schritte von Weitem gehört und es hat geklungen, als ob diese Schritte aus einer riesigen Felsenhöhle  kämen. Der Geschäftsinhaber begrüßte ihn freundlich. Er hatte ein glattes weißes Gesicht und seine Maske hat wie angegossen gesessen. Der Verkäufer hat ihm eine Maske empfohlen, die sich wie Haut angefühlt hat. Er hat das Geschäft verlassen und sich sofort diese Hautdünne Maske aufgesetzt. In dem Moment hatte aber kein einziger mehr auf der Straße die Maske auf. Er war ganz erschrocken. Er wollte die Maske sofort wieder abnehmen. Er hat nach den Maskenrändern gegriffen, aber die Ränder haben so sehr an der Gesichtshaut geklebt, dass er sie nicht losbekommen hat. Ihm hat die Panik ergriffen und hat an der Maske gezerrt und gezogen. Endlich hat er es geschafft. Die Maske hat sich gelöst, ein bisschen. Aber er fühlte einen sanften Schmerz. Er hat sich mit dem Finger an der Haut gewischt und hat Blut an seinen Fingern erkannt.  Er hat versucht die Maske wieder an das Gesicht zu pressen. Aber es ist ihm nicht gelungen. Die Maske ist immer wieder abgefallen. Sein Mund und seine Nase haben am Stoff der Maske gehangen, aber er hat keinen Schmerz empfunden. Als er wieder um sich gesehen hatte, hat er wahrgenommen, wie alle anderen Menschen auf der Straße zwar keine Masken mehr getragen hatten, aber ihr Gesicht hatten keine richtigen Nasen und keine  Lippen mehr und ihre Augen schauten mit einen leeren Blick, wie der einer Marionette: kalt, gleichgültig und willenlos.  Zuhause angekommen, betrachtete er sich im Spiegel und mit Schrecken musste er feststelle, dass er genauso aussah, wie alle anderen Menschen da draußen. Er ist in Ohnmacht gefallen und als die Mutter die Tür aufgemacht hatte, ist er wieder zu sich gekommen und hat mit Erleichterung festgestellt, dass er noch im Bett gelegen und es verschlafen hatte. Gott sei Dank, ist das alles nur ein Alptraum gewesen und dass so etwas nicht in der realen Welt passieren kann!